Gemeinde Urbach

Overview_TEXT

Überblick

In Zeiten knapper Kassen freuen sich die Kommunen über jede Möglichkeit, Geld zu sparen. Eine davon schlummert in vielen Heizungszentralen kommunaler Gebäude: veraltete Umwälzpumpen. Ältere Modelle sind häufig überdimensioniert und laufen meist ungeregelt bei viel zu hoher Leistung. Was der Austausch gegen neue Modelle bringt, zeigt das Beispiel der Gemeinde Urbach in Baden-Württemberg, ca. 30 Kilometer östlich von Stuttgart. Im April 2010 beschloss der Gemeinderat den Einbau von Energiesparpumpen in den öffentlichen Gebäuden der Gemeinde. Zum Einsatz kamen Hocheffizienspumpen von Grundfos.

"Wir haben im Vorfeld des Beschlusses bei rund 70 älteren Pumpen, Typ, Dimensionen und Leistungsdaten ermittelt", erläutert Reiner Wittmann, der im Ortsbauamt Urbach für die Unterhaltung der Gemeindegebäude zuständig ist. "Die meisten dieser Bestandspumpen waren mindestens 15 Jahre alt, die ältesten sogar 35 Jahre. Wir haben dann Richtpreisangebote für Hocheffizienzpumpen eingeholt und konnten schnell erkennen, dass der Einbau sich nicht erst in Verbindung mit einer neuen Heizungsanlage lohnt. Entsprechende Daten lieferte der technische Fachgroßhändler Wolf GmbH (Hüttlingen). Im Juni 2010 schrieb die Gemeinde den Austausch von Bestandspumpen in elf öffentlichen Gebäuden aus, darunter eine Schule, ein Kindergarten, das Bürgerhaus, vier Gebäude mit Veranstaltungsräumen und das Feuerwehrgerätehaus. Neben den Heizungsumwälz- und Brauchwasserpumpen wurde in einem separaten Los auch der Austausch zweier spezieller Badewasser-Umwälzpumpen für das Lehrschwimmbecken der Schule ausgeschrieben. Die Umsetzung erfolgte im Spätsommer 2010 durch die Firma Reik GbR, einem ortsansässigen Fachbetrieb für Heizungs-, Sanitär- und Solartechnik.





    Facebook Twitter LinkedIn Technorati

Betreff:

Pumpentausch in schwäbischer Gemeinde - Stromfresser erfolgreich verbannt

Ort:

Urbach

Firma:

Gemeinde Urbach

Contacts_TEXT

Kontakt

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine ähnliche Lösung benötigen.