Pumpenförderung für Nichtwohngebäude

30.06.2016

Grundfos

Grundfos Pumpen AG unterstützt das Programm PUMPIND

Die Initiative ‚Energie Zukunft Schweiz‘ hat das Programm PUMPIND gestartet: Ein 5-Millionen-CHF-Förderprogramm für den Ersatz älterer Nassläufer- und Trockenläuferpumpen in gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden (das sind Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude wie Schulen, Gemeindebauten, Spitäler, Hotels etc.).

Förderfähig ist die Installation energieeffizienter Pumpen: Nassläuferpumpen müssen einen Energie-Effizienz-Index EEI   0,20 aufweisen, Trockenläuferpumpen einen Mindesteffizienz-Index MEI ≥0,5. Der Motor muss der Effizienzklasse IE4 entsprechen, wahlweise IE3 mit Frequenzumrichter. Damit spart der Betreiber bis zu 75 % der bisherigen Energiekosten. Mehr dazu unter www.pumpind.ch.

Besondere Bedeutung kommt in Nichtwohngebäuden leistungsfähigen HVAC-Pumpen zu, also Pumpen für die Heizungs- und Klimatechnik. Aus dem Programm von Grundfos sind diese Pumpen förderberechtigt: Heizungsumwälz-/Nassläuferpumpen der Baureihen Alpha2, Alpha3 und Magna3 sowie Trockenläuferpumpen der Inline-Baureihen TP/E und TPE3, Norm- und Blockpumpen NB/NK sowie mehrstufige Hochdruckpumpen CR/E und CM/E. Diese Pumpen übererfüllen klar die erforderlichen EEI- bzw. MEI-Werte.

Insbesondere der MGE-Motor der 3. Generation übertrifft klar die Wirkungsgradanforderungen der Effizienzklasse IE4. Die damit ausgerüsteten Hocheffizienzpumpen beherrschen zusammen mit diesem Antrieb eine ganze Reihe von Funktionalitäten und kommunizieren auf allen relevanten Wegen – das ist die notwendige Basis für deren Integration in eine übergeordnete Gebäudeleittechnik.

Dieser MGE-Motor verfügt über eine interne Bus-Kommunikation via Funk (GeniAir), Verkabelungen z.B. für ein Doppelpumpensystem sind überflüssig. Der integrierte Verbindungsassistent stellt rasch eine Verbindung zur gekoppelten Pumpe her. Beide Pumpen werden dann entweder im Kaskadenbetrieb, im Wechselbetrieb oder im Arbeits-/Standby-Modus gemeinsam gesteuert. Mit der App ‚Grundfos Go Remote‘ hat der Installateur eine Fülle von Möglichkeiten, den MGE-Motor zu parametrieren oder auszulesen. ‚Grundfos Go Remote‘ bietet den Zugriff auf alle Betriebsdaten, Parameter und Meldungen der Pumpe. Einstellungen lassen sich komfortabel über die grafische Anzeige, per 'Klonen' für ganze Gruppen von Pumpen vornehmen.

Und so funktioniert das Förderprogramm konkret:

  • Förderbeitrag reservieren auf www.grundfos.pumpind.ch: Hier berechnet der Betreiber unkompliziert die mögliche Förderung für den Pumpenaustausch und reserviert den Förderbeitrag online. Das sollte möglichst rasch erfolgen - die Förderung ist limitiert. Der Förderbeitrag wird für jede Pumpe individuell berechnet, maximal sind bis zu 40 % der Investitionskosten förderfähig.
  • Bestätigung einreichen. Der Kunde bestätigt den Einbau der neuen Pumpe(n). Die zwei notwendigen Dokumente (Rechnungskopie und Förderantrag) können online eingereicht werden.
  • Förderung erhalten: Nach der Prüfung der Unterlagen erhält der Kunde den Förderbeitrag ausbezahlt.

Hintergrund von PUMPIND: Seit 2013 dürfen Hersteller nur noch effiziente Umwälzpumpen der neuen Generation in Verkehr bringen. Doch die zahlreichen Umwälzpumpen in bestehenden Anlagen werden nur sehr zögerlich ersetzt. Gründe sind die lange Lebensdauer der bestehenden Pumpen und die relativ hohen Investitionskosten, die den Austausch der Pumpen nicht wirtschaftlich erscheinen lassen. Das gilt auch in Nichtwohngebäuden, wo eine Vielzahl von Umwälzpumpen im Einsatz ist: Von ein bis zwei Heizungspumpen in einem Schulhaus bis zu über hundert Pumpen bei komplexen Anlagen mit Kühlung, Prozesswärme und Abwärmenutzung. Nichtwohngebäude ‚verbrauchen‘ zumeist mehr Energie als Wohngebäude: Da ist zum einen das generell höhere Raumvolumen solcher Gebäude. Zum anderen sind diese Gebäude in aller Regel stärker technisiert: Hotels, Büros oder Krankenhäuser werden nicht nur beheizt, sondern auch be-/entlüftet und klimatisiert.

Ziel von PUMPIND ist, den vorzeitigen Austausch bestehender Pumpen mit einem Förderbeitrag wirtschaftlich zu machen.





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