IE5-Ultra Premium-Klassifizierung

14.12.2016

Grundfos

Höchste Energieeffizienz-Klassifizierung für Elektromotoren von Grundfos

Der Einsatz energieeffizienter Motoren ist im Neubau ebenso wie in neu geplanten
Produktionsanlagen Standard – die klar nachweisbare Wirtschaftlichkeit spricht dafür ebenso wie die gleichermaßen klaren Vorgaben des Gesetzgebers.

Doch ist der Wirkungsgrad eines Motors bzw. einer Pumpe allein betrachtet zu kurz gegriffen; höher zu bewerten ist die Systemeffizienz der gesamten Installation: Was oft unterschätzt wird ist die Bedeutung gut durchdachter Regel-Algorithmen für den Betrieb der Pumpe und wie sie auf Veränderungen reagiert.

Beim selbst entwickelten und produzierten MGE-Motor von Grundfos sind diese Regel-Algorithmen im integrierten Mikrofrequenzumrichter hinterlegt: Dieser smarte FU erhält sensorbasiert Daten zum Ist-Zustand und regelt per Drehzahlstellung das Pumpensystem.

Bereits die klassischen MGE- Motoren übertreffen deutlich die höchsten Wirkungsgradanforderungen gemäß Ökodesign-Richtlinie der EU (IE3 bis 22 kW). Mit dem MGE-PM-Motor hat das Unternehmen eine besonders effiziente Permanentmagnet-Synchronmotoren-Baureihe (PMSM) entwickelt. Ab Januar 2017 liefert das Unternehmen diesen Antrieb in der Leistungsklasse zwischen 0,75 und 11 kW mit der IE5-Klassifizierung aus – es ist dies die weltweit höchste Energieeffizienz-Klassifizierung für Elektromotoren (gemäß IEC 60034-30-2 für drehzahlverstellbare Motoren).

Gegenüber einem IE4-Motor wurden die Verluste um weitere 20 Prozent reduziert. Daraus resultieren ein geringerer Energieverbrauch und erheblich verringerte Lebenszykluskosten. IE5 bedeutet ganz konkret, dass sich die Investition in eine damit ausgerüstete. Grundfos-Pumpe noch schneller als bisher amortisiert.

Um diese Baureihen geht es:

  • Inline-Pumpen TPE (Trockenläuferpumpe für Heiz- und Kühlkreisläufe im Objektbau)
  • Norm- (NKE) und Blockpumpen (NBE) in den Ausführungen nach EN 733 sowie nach DIN EN ISO 2858 zum Transport größerer Wassermengen
  • Mehrstufige vertikale Hochdruckpumpen CRE – eine äußerst breit aufgestellte Baureihe; verfügbar in Grauguss, Edelstahl und Titan
  • Druckerhöhungsanlagen der Baureihen Hydro MPC, Hydomulti B/E, Hydro-Solo E und CMBE auf der Basis von CRE oder CME-Pumpen
    sichern einen konstanten Druck
  • Horizontale Kreiselpumpen CME für beengte Einbauverhältnisse
  • Eintauchpumpen MTRE (zur Montage in Kühlschmierstoff-Tanks bestimmt).

Effizienz in Verbindung mit smarter Funktionalität

Durch verschiedene Funktionsmodule mit Basis-, Standard- und erweiterten Modulen mit der entsprechenden Anzahl von Ein- und Ausgängen sowie weiteren Schnittstellen kann der Betreiber passend zur jeweiligen Anwendung eine Vielzahl integrierter Pumpenfunktionen nutzen. Die Spanne reicht von der einfachen Prozessregelung mit konstanten Parametern (Druck / Volumenstrom / Füllhöhe / Temperatur) bis hin zu komplexen Regelungen.

Exklusiv für die Inlinepumpe TPE3 sind zudem die einzigartigen AutoAdapt- und
FlowAdapt-Funktionalitäten integriert:

  • AutoAdapt-Funktion: Die Pumpe überprüft regelmäßig die Anlagenverhältnisse und passt die Proportionaldruck- Kennlinie selbsttätig an. Auch wenn die Anlagenverhältnisse nicht genau bekannt sind (etwa beim Austausch einer Bestandspumpe), passt die AutoAdapt-Funktion den Sollwert der Pumpe selbsttätig an.
  • FlowAdapt-Funktion: Die Pumpe überwacht kontinuierlich den Förderstrom und verhindert ein Überschreiten des Maximalwerts.
  • Proportionaldruckregelung: Diese Regelart basiert entweder auf einer linearen oder quadratischen Funktion (neu) und sorgt für eine weitere signifikante Energieeinsparung.

Diese Motoren sind zudem sehr kommunikativ: Die Kommunikationsmodule CIM (Einsteckmodul) ermöglichen eine Datenübertragung über Feldbus-Standards, wie z.B. LON, Profibus/Profinet, Modbus, SMS/GSM/GPRS und BACnet, über die drahtlose Verbindung GSM/GPRS oder das Grundfos Remote Management. Die App ‚Grundfos Go‘ erlaubt die Pumpensteuerung per Smartphone mit Zugriff auf die Betriebsdaten der Pumpe und der Anlage.

Hardware und Software können an spezielle Anforderungen von OEM-Kunden angepasst werden (‚Costumizing‘).





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