Brennecke entwickelt globale Public Affairs-Strategie

27.03.2013

Hermann Brennecke

Die Grundfos Gruppe unterstreicht ihre gesellschaftspolitische Verantwortung

Grundfos ist sich als Weltmarktführer bei Flüssigkeitspumpen mit einem Umsatz von über 3 Milliarden Euro (2012) und weltweit 19.000 Mitarbeitern seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst: Nachhaltigkeit hinsichtlich der Ressourcen und der Umwelt sowie verantwortliches Handeln gegenüber Mitarbeitern und Geschäftspartnern sind seit Jahren Teil der Unternehmens-Identität. 2002 hat sich Grundfos dem Globalen Pakt der Vereinten Nationen angeschlossen und hat sich so zu sozialen und ökologischen Mindeststandards verpflichtet.

Nun unterstreicht das Unternehmen seine Philosophie des öffentlichen Engagements und sucht verstärkt den Dialog mit Gesellschaft und Politik (Public Affairs).

Diese verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe übernimmt federführend Hermann W. Brennecke: Als Vizepräsident Group Sales startet er am 1. April in einer neu geschaffenen Funktion, die mit ‚Public Affairs und weitere strategische Aufgaben‘ umschrieben ist. Ziel ist es, für die gesamte Grundfos-Gruppe systematisch eine weltweite Public Affairs-Strategie zu entwickeln.

Brennecke ist diese Aufgabe auf den Leib geschneidert: Während seiner 12jährigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Grundfos GmbH (seit 2006 als Vorsitzender der Geschäftsleitung) hat er nie gezögert, zusätzliche Aufgaben und Ämter außerhalb von Grundfos anzunehmen, war er bereits in dieser Zeit in Deutschland und auch in der EU ein äußerst aktiver Netzwerker: Brennecke wurde 2012 zum Präsidenten der VdZ (Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik) berufen, er ist Vorstandsvorsitzender der ARGE Neue Medien, engagiert sich im Vorstand der Fachgruppe Pumps & Systems des VDMA und sitzt auch im Beirat des Bundesverbandes deutscher Energiedienstleister. Bei Europump ist er aktives Mitglied der Marketing Commission.

In all diesen Funktionen ist es ein wichtiges Anliegen von Brennecke, das Thema ‚Energieeffizienz‘ noch stärker zu kommunizieren: „Die weltweite Klimaentwicklung geht uns alle an, und nur zusammen mit den Regierungen dieser Welt lässt sich etwas bewegen. Wir wollen für den Schutz der Umwelt kämpfen und bieten unsere Unterstützung an.“ Vordringliches Ziel sei es, so Brennecke, private Hausbesitzer, das Handwerk und die Industrie über die Einsparpotenziale von Pumpen mit hocheffizienter Antriebstechnik aufzuklären: „Noch immer wird der Energieverbrauch veralteter Pumpen unterschätzt. Wir wünschen uns strenge Auflagen für den Umweltschutz und eine intensive Kontrolle dieser Richtlinien. Dazu muss die Politik ambitionierte Ziele setzen und verfolgen. Grundfos leistet mit der Entwicklung umweltfreundlicher Technologien und energiesparender Produkte seinen Beitrag dazu.“

Gesellschaftspolitische Verantwortung darf keine Einbahnstraße sein: Ist das Grundfos-Management davon überzeugt, dass politische Entscheidungen verbesserungsfähig sind, bringt das Unternehmen seine Überzeugungen und Interessen in die politischen Entscheidungsprozesse und Kommunikationsabläufe mit ein. Die bislang weitreichendste Initiative von Grundfos war die Begleitung der europäischen Politik bei der Formulierung der Anforderungen der Ökodesign-(EuP/ErP)-Richtlinien. Ergebnis: Das Europa-Parlament in Brüssel sprach sich für eine Richtlinie aus, deren Sparziel zehn Mal über den Einsparungen der ursprünglich vorgesehenen Direktive liegt. Dieses Beispiel belege, so Brennecke, wie wertvoll der Dialog zwischen Unternehmen, Gesellschaft und Politik sei.

Seine Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung der Grundfos GmbH gibt Hermann W. Brennecke zum 31. März 2013 wegen Überschreitens der intern geltenden Altersgrenze auf. Sein Nachfolger in dieser Position ist Kim Jensen, wie das Unternehmen Ende Februar bekannt gab. Ralf Brechmann kümmert sich in der Vertriebsgesellschaft weiterhin vorrangig um das umsatzstarke Gebäudetechnik-Geschäft.





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